Editorial
Julian Assange ist frei – doch die Pressefreiheit hat mehr als nur einen Knacks abbekommen
Julian Assange feiert seine Ankunft in Australien Foto: AFP
Als Wikileaks-Gründer Julian Assange am Mittwochabend aus dem Flieger in Australien steigt, ist es das Ende einer langen juristischen Odyssee. Doch sein Deal mit den USA, wo er wegen Verstößen gegen das Spionagegesetz angeklagt war, ist auch ein Signal, das der Pressefreiheit schaden könnte.