Kommentar

Iraner allein zu Hause

Demonstration in Teheran im September 2022 nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini

Demonstration in Teheran im September 2022 nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini Foto: Uncredited/AP/dpa

Wer geglaubt hat, dass die israelische Operation „Rising Lion“ neben der Bombardierung der iranischen Atomanlagen und der Tötung einiger Kommandeure der iranischen Militärführung auch zum Sturz des Mullah-Regimes führen könnte, weiß jetzt: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nicht gehalten, was er versprach. Er sagte, dass die Offensive nicht gegen Irans Bevölkerung gerichtet sei. Viele Zivilisten starben bei den Luftangriffen auf Teheran, so auch die 24-jährige Dichterin Parnia Abbasi. Sie gehörte der Generation an, aus der sich 2022 die Protestbewegung „Frau, Leben, Freiheit“ entwickelt hat.

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