Editorial
Inklusion durch den Sport: ein weiterer Schritt der Solidarität
Die Hälfte der Flüchtlinge aus der Ukraine sind Kinder und Jugendliche – gerade für sie kann der Sport einen wichtigen Beitrag der Inklusion leisten Foto: AFP/Louisa Gouliamaki
Mit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges ging auch schnell eine erstaunliche Solidarität durch die internationale Sportwelt. Bei der Mehrheit der Weltverbände greifen inzwischen weitreichende Sanktionen. Mannschaften, Athleten und Offizielle aus Russland und Belarus sind in den vergangenen Tagen auf internationalem Sportparkett somit kaum noch zu sehen gewesen. Für so manchen Sportfan scheinen diese Maßnahmen nicht unbedingt fair zu sein, immerhin haben sich auch viele russische Sportler, wie etwa die Biathletin Larisa Kuklina, in den letzten beiden Wochen gegen den Krieg in der Ukraine ausgesprochen. Sie ist, anders als die Tennisspieler Daniil Medwedew und Andrej Rubljow, die ebenfalls deutliche Statements setzten, derzeit international nicht erwünscht.