Editorial
Home-Office-Debatte macht Luxemburg unattraktiver
Ob sich die Grenzgänger bald wieder regelmäßig, ohne finanzielle Einbußen, ins Home-Office setzen dürfen, bleibt fraglich Foto: Editpress/Anne Ludwig
Auf einmal war es möglich: Zu Beginn der Pandemie wurde Telearbeit für viele Arbeitnehmer zur Realität. Die kilometerlangen Staus und der somit unnötige Verlust von Lebenszeit gehörten (erst mal) der Vergangenheit an. So konnten auch die vielen Grenzgänger von einer neuen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben profitieren. Immerhin fast die Hälfte aller Beschäftigten hierzulande pendeln tagein, tagaus über die Grenzen Luxemburgs. Bereits vorher konnten Pendler von Steuerfreiheit bei einer gewissen Anzahl an Home-Office-Tagen profitieren. Diese Regelung wurde dann wegen der Corona-Pandemie durch eine andere Sonderregelung abgelöst. Diese wurde dann immer wieder verlängert.