Kommentar

Handeln gefragt: Die Politik muss bei der Armutsbekämpfung aktiv werden

Im März 2023 erklärte der Besitzer dieses Bechers, dass er und andere Bettler durch ein Verbot nicht einfach verschwinden werden

Im März 2023 erklärte der Besitzer dieses Bechers, dass er und andere Bettler durch ein Verbot nicht einfach verschwinden werden Foto: Editpress/Julien Garroy

„Wir werden dadurch nicht verschwinden“, kündigte ein Obdachloser in Luxemburg-Stadt im Gespräch mit dem Tageblatt an, als im März 2023 im städtischen Gemeinderat über das Bettelverbot diskutiert wurde. Seit einem halben Jahr gilt dieses inzwischen. Und es zeigt sich: Der Mann hatte recht, die Betroffenen sind nicht verschwunden. Einige trifft man stets an den immer gleichen Orten, andere betteln dagegen nun an Straßen: bei Kreuzungen oder auch mal mitten auf einer vierspurigen Fahrbahn

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