Editorial 

Geschäftsleute in Weiß – CSV und DP wollen Medizin weit für den privaten Sektor öffnen

Privatkliniken könnten das öffentlich finanzierte Gesundheitssystem gefährden

Privatkliniken könnten das öffentlich finanzierte Gesundheitssystem gefährden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Nachdem sie fast zwei Jahre untätig geblieben war, lässt CSV-Gesundheitsministerin Martine Deprez sich seit einigen Wochen von der Ärztevereinigung AMMD vor sich hertreiben. Vor einer Woche hatte deren Präsident Chris Roller im RTL-Radio erneut gedroht, „dass mer warscheinlech bis Allerhellegen d’Konventioun [mat der CNS] wäerten zu Grav droen“. Dreieinhalb Stunden später verschickte Martine Deprez eine Mitteilung, in der sie die Ausdehnung des medizinischen Angebots in den ambulanten „Antennen“ von Krankenhäusern und die Schaffung eines rechtlichen Rahmens für die Gründung von Arztgesellschaften ankündigte. Vergeblich, wie sich herausstellte: Die Kündigung der AMMD werde am heutigen Freitag wirksam, bestätigte Roller am Donnerstag auf Tageblatt-Nachfrage. Sie sollte die CNS inzwischen erreicht haben. 

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