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Fakten, Fiktionen und Fake News – und Fabio Martone mittendrin
Quelle: Hydre Editions
Journalist*innen sollen mit ihren Fehlern transparent umgehen – etwa, wenn sie Personen interviewen, die gar nicht existieren. Dieses Missgeschick ist dem Luxemburger Wort vergangene Woche unterlaufen, als einer ihrer Redakteure den Autor Fabio Martone via E-Mail interviewte. Dieser hat vor Kurzem einen Roman auf Luxemburgisch mit dem Titel „Ondugen“ bei Hydre Editions veröffentlicht. Das Problem: Fabio Martone existiert nicht, es handelt sich bei ihm um das fiktive Alter Ego eines*r oder mehrerer Autor*innen. Dem Luxemburger Wort fiel das erst nach einem anonymen Hinweis auf und die Zeitung veröffentlichte am Donnerstag einen Artikel, um ihre Leser*innen auf den Fehler aufmerksam zu machen. Fall erledigt, könnte man meinen.