Editorial
Einzelkämpfer und Konfliktpotenzial: Für die FLAM gibt es keinen Weg zurück mehr
Hinter der Karate-Fassade bröckelte es nicht erst seit 2019 Foto: Le Quotidien/Luis Mangorrinha
Und wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt bei der FLAM (dem nationalen Kampfsportverband) das nächste interne Desaster daher. Vor einer Woche wurden bei der Generalversammlung über 100 Mitgliedsvereine über die geplante Neustrukturierung informiert – zumindest theoretisch, denn nicht einmal die Hälfte der Klubs war bei der Präsentation der Pläne in Strassen vertreten. Konkret geht es darum, dass in Zukunft Judo, Karate und Taekwondo eigenständige Verbände werden und die 30 verbleibenden Kampfkünste unter dem aktuellen Dachverband vereint bleiben.