Editorial

Ein Schuss ins Knie: Warum den „Roten Löwinnen“ mit dieser Aktion nicht geholfen wurde

 Die sportlichen Erfolge der Löwinnen hätten mehr Aufmerksamkeit verdient

 Die sportlichen Erfolge der Löwinnen hätten mehr Aufmerksamkeit verdient Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Die „Roten Löwinnen“ sind gefrustet. Und zwar doppelt. Erst am Donnerstag kam nämlich ein weiterer Tiefschlag hinzu. Die Mannschaft traute ihren Augen nicht, als Teile ihres internen (!) Schreibens an die Verantwortliche der Frauen-Kommission der FLF, Carine Nardecchia, in einem Artikel des Le Quotidien nachzulesen waren. Ihre Enttäuschung über die verpasste Chance des Vorstands, die Mannschaft gebührend für ihren Aufstieg in die Liga B der Nations League zu feiern, all das packten sie in die interne Botschaft für die FLF, die zu keinem Zeitpunkt für die Öffentlichkeit gedacht war. Dass diese Zeilen über Umwege in der Presse landeten und später in den sozialen Medien diskutiert worden sind, war nie der Wunsch der Spielerinnen, die sich damit bloß selbst geschadet hätten. So kann nur darüber spekuliert werden, wer diese höchst persönliche Botschaft an den Verwaltungsrat der FLF „geleakt“ hatte.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Forum von Franz Fayot und Olivier Bichel

Wir glauben an das Bahnhofsviertel

L’histoire du temps présent

L’État social luxembourgeois ou la solidarité collective nécessaire