Kommentar
Donald bald allein zu Haus
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum lässt sich von US-Präsident Donald Trump nicht einschüchtern Fotos: Yuri Cortez, Andrew Caballero-Reynolds/AFP
Die Politik von Donald Trump wird häufig als erratisch bezeichnet. Auch wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob der US-Präsident ein Faschist sei. Doch geht es im Weißen Haus nicht eher infantil zu? Nicht etwa, dass der Sohn seines mittlerweile ehemaligen Buddys Elon Musk Trumps Schreibtisch mit Rotz verschmierte, legt diese Schlussfolgerung nahe, sondern das Verhalten des Staatschefs selbst. Er wütet wie ein Kind, das sein Spielzeug zerstört oder seine Freunde damit bewirft, nur weil ihm ein Spiel nicht mehr gefällt. Jüngstes Beispiel ist seine obsessive Zollpolitik etwa gegenüber den Ländern Lateinamerikas.