Kommentar

Die anderen Parteien kritisieren die ADR-Entscheidung. Aber würden sie anders handeln?

Pim Knaff im Escher Gemeinderat: Die Regierungsmehrheiten im Parlament und in Gemeinden täten gut daran, ihr politisches Handeln auf ein Fundament von Kohärenz und Glaubwürdigkeit zu stellen – das würde ihre Kritik am Vorgehen der ADR glaubwürdiger erscheinen lassen

Pim Knaff im Escher Gemeinderat: Die Regierungsmehrheiten im Parlament und in Gemeinden täten gut daran, ihr politisches Handeln auf ein Fundament von Kohärenz und Glaubwürdigkeit zu stellen – das würde ihre Kritik am Vorgehen der ADR glaubwürdiger erscheinen lassen Foto: Editpress/Alain Rischard

„Ganz schlimm“ sei es, dass das ADR-Nationalkomitee nicht eindeutiger Stellung bezogen habe, so DP-Minister Delles gegenüber dem Tageblatt. Auch CSV-Generalsekretär Alex Donnersbach findet es „bedauernswert, dass die ADR ein solches permanentes Fehlverhalten in ihren Reihen toleriert“. Und Stéphanie Empain, Co-Präsidentin der Grünen, sagt: „Am Ende haben sich die durchgesetzt, die sich immer in der ADR durchsetzen.“ Nur: So richtig kauft man denen, die sich als „demokratische Mitte“ verstehen, das moralische Oberwasser nicht ab. Und das haben sie sich selbst zuzuschreiben.

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