Editorial
Die absurde Seite der teilweisen Cannabis-Freigabe
Der Handel mit Accessoires dürfte wohl aufblühen Foto: AFP/Lillian Suwanrumpha
Die geplante teilweise Freigabe des privaten Cannabis-Konsums ist zwar ein (zaghafter) Schritt in die richtige Richtung, mehr aber auch nicht. Erstens führt er zu absurden „Nebenwirkungen“ und zweitens werden die Ziele des Koalitionsabkommens von 2018 bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität kaum erreicht. Das Abkommen wollte mit der Legalisierung von Cannabis u.a. die Konsumenten vom illegalen Markt fernhalten und die Beschaffungskriminalität bekämpfen.