Gastbeitrag

Die Rolle des Geschlechtes: Eine Analyse über die Zweiteilung der Gesellschaft

Vom rechten Spektrum oft als „Gender-Wahn“ abgetan, wird in der Soziologie schon länger über die Zweiteilung der Gesellschaft in „Mann“ und „Frau“ debattiert. Wie kommt es zu dieser und inwiefern ist sie wissenschaftlich legitim? Eine kommentierte Analyse.

Bleibt man beim binären System von „Mann“ und „Frau“, fühlen sich viele Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen

Bleibt man beim binären System von „Mann“ und „Frau“, fühlen sich viele Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen Illustration: Freepik

Allgemein wird aus biologischer Sicht zwischen Menschen mit männlichem und weiblichem Geschlecht unterschieden. Dabei wird sehr oft der Aspekt der Intersexualität ignoriert. Als Intersexualität oder Intergeschlechtlichkeit werden zusammenfassend unterschiedliche klinische Phänomene mit unterschiedlichen biologischen Ursachen bezeichnet. Es kann sich unter anderem um Abweichungen der Geschlechtschromosomen oder genetisch bedingte hormonelle Entwicklungsabweichungen handeln. Betroffene Menschen lehnen zumeist den pathologisierenden Begriff der „Störung“ ab und bezeichnen sich selbst als intersexuelle Menschen, Intersex oder intergeschlechtliche Menschen.

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