Editorial

Die Flammen um Delvaux-Mufu wurden vor 20 Jahren gelöscht, aber die Brandursache besteht fort 

Symbolbild einer Demonstration gegen Rassismus

Symbolbild einer Demonstration gegen Rassismus Foto: AFP/Patricia De Melo Moreira

Frau Delvaux-Mufu: Der Name weckt in Luxemburgs kollektivem Gedächtnis Erinnerungen an ein schockierendes Bild, an einen tragischen Vorfall. Der Großteil der jüngeren Generationen kann ihm vermutlich weder ein Gesicht noch eine Geschichte zuordnen. Zu lange liegen die Ereignisse zurück: Im Oktober 2004 zündete sich eine Frau afrikanischer Abstammung auf der place d’Armes in Luxemburg-Stadt selbst an. Im Hintergrund forderten Demonstrierende mehr Klimaschutz; CSV- und LSAP-Politiker*innen walteten von den Regierungsgebäuden über das Großherzogtum.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Forum von André Wilkens

Europas Stärke von unten: Warum Zivilgesellschaft und Erasmus für die EU-Zukunft entscheidend sind