Editorial

Der selbsternannte Friedenspräsident führt Amerika in den nächsten Krieg – wie weit geht Trump noch?

Donald Trump handelt unberechenbar, völkerrechtswidrig und eigennützig. Seine Militärschläge machen die Welt nicht sicherer, sondern instabiler. Das gilt auch für den Krieg im Iran.

Donald Trump im War Room mit „Operation Epic Fury“-Kappe, Symbol für Amerikas Krieg gegen den Iran

„Operation Epic Fury“, Operation epischer Zorn, haben die Amerikaner ihren Krieg gegen den Iran getauft: Damit niemand vergisst, wessen Präsident er ist, hat Trump die passende Kappe fürs Foto aus dem „War Room“ angezogen Foto: AFP/Handout/The White House

Donald Trump wollte der „Friedenspräsident“ sein. Nun hat der US-Präsident einen Krieg begonnen, dessen Folgen nicht absehbar sind. Die Ereignisse überschlagen sich im Iran und der ganzen Region, seit am Samstagmorgen die ersten israelischen und amerikanischen Raketen einschlugen.

Inzwischen ist Ali Chamenei tot. Dem 85-Jährigen wird kaum jemand eine Träne nachweinen. Der Oberste Geistliche Führer des Iran war ein Diktator der schlimmsten Sorte, ein Unterdrücker und Massenmörder, fast vier Jahrzehnte an der Macht. Die Zukunft des Iran war er aufgrund seines Alters sowieso nicht mehr. Bombe drauf, Geschichte aus? Wohl kaum.

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