Editorial

Der diesjährige Friedensnobelpreis dient der Ächtung von Atomwaffen

Das Logo des diesjährigen Trägers des Friedensnobelpreises, Nihon Hidankyo

Das Logo des diesjährigen Trägers des Friedensnobelpreises, Nihon Hidankyo Foto: Javad Parsa/NTB/AFP

Indem das Nobelpreiskomitee dieses Jahr wieder einmal eine Organisation für den Friedensnobelpreis ausgewählt hat, die sich für die Abschaffung von Nuklearwaffen einsetzt, lenkt es die Aufmerksamkeit nicht nur darauf, welche Gefahr weiterhin von diesen Waffen ausgeht. Es ist wohl auch ein Fingerzeig auf die Kriege und angespannte Situation in gleich mehreren Weltgegenden, in die Atommächte verwickelt sind. Daher dürfte gerade die japanische Organisation der Atombomben-Überlebenden, Nihon Hidankyo, die am Freitag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, jenen Staatenlenkern vor Augen führen, welch verheerende Zerstörungskapazitäten sie in den Händen halten. Eigentlich müssten sie sich dessen längst bewusst sein. Doch Aussagen etwa der russischen und nordkoreanischen Machthaber lassen aufschrecken.

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