Leserforum
Der Papst ist tot, es lebe der Papst
Der Tod des Papstes, sagt Sacha André, ist ein bedeutender Einschnitt für die Kirche, wegen der vielen, von Franziskus angestoßenen wichtigen Prozesse, deren Zukunft nun offen ist. Offen zu sein ist seit jeher eine Gepflogenheit der Zukunft. Umso mehr hinsichtlich angestoßener Prozesse, wo ich mich frage, ob die über tausend Jahre alte, versteinerte Kurie Anstöße überhaupt noch wahrnimmt. Man schwärmt vom armen Papst einer armen Kirche, vom Befürworter der Migranten, vom Friedensbotschafter und vergisst dabei den Jesuiten, der es fertigbrachte, die Welt über die wahre unveränderte Lehre der Kirche hinsichtlich der Homosexualität, mit der Segnung eines gleichgeschlechtlichen Paars, zu täuschen. Intellektuell verwässertes Denken als Zeichen der Zeit.