Kommentar
Der Kreml bekommt die Gewalt zurück, die er in der Ukraine gesät hat
Der Kreml bekommt die Gewalt zurück, die er in der Ukraine gesät hat – und nimmt die Gefahr als kalkulierbares Risiko hin.
Stacheldraht vor dem Kreml: Der russische Staat ist verletzlich Foto: AFP/Alexander Nemenov
Seit Russland die Ukraine überfallen hat, verdreht es die Lage so, wie es gerade passt. Es hat sich längst vom Täter zum Opfer stilisiert, das Unmenschliche weist es stets weit von sich und unterstellt die Gräuel den Ukrainern, den Europäern, schlicht dem Westen.