Editorial

Der Gréngewald und das nicht ganz unschuldige Publikwerden der großherzoglichen Pläne

Kaum traut sich Luc Frieden nach der Tripartite wieder aus dem Wald heraus, da will Guillaume ihn für sich und seine Familie beanspruchen. Die Frage bleibt: Wer irrt denn nun auf welchen Pfaden umher?

Großherzog und Premierminister treffen sich im Wald zu einem diplomatischen Gespräch bei sonnigem Wetter

Treffen sich ein Großherzog und ein Premierminister im Wald ... Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Pünktlich zum Nationalfeiertag rumort es mal wieder am großherzoglichen Hof. Guillaume will den Gréngewald wieder selbst bewirtschaften. Die Regierung reagiert ablehnend auf den Vorschlag des Hofes. Über einen Aufreger, der keiner ist und doch tief blicken lässt.

„Ech wäert d’Liewe vu mengem Vollek liewen, vun deem ech duerch keng Barrièrë wëll getrennt sinn. Ech wäert seng Freed a säi Leed deelen.“ Diese Aussage von Großherzogin Charlotte zitierte Guillaume beim Thronwechsel vor acht Monaten. In Worten und Symbolik stellte sich der neue Monarch in die Tradition seiner Großmutter, wollte von Anfang an volksnah wirken. Die Show mit der Tram auf dem „Pont Grand-Duchesse Charlotte“ sprach Bände.

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