Editorial

Der Gewaltausbruch zwischen Israelis und Palästinensern muss zu einer Wende führen

Orthodoxe Juden im New Yorker Stadtteil Brooklyn sehen im Ende der israelischen Besatzung der Palästinensergebiete eine Lösung des Konflikts

Orthodoxe Juden im New Yorker Stadtteil Brooklyn sehen im Ende der israelischen Besatzung der Palästinensergebiete eine Lösung des Konflikts Foto: Kena Betancur/AFP

Noch hat Israel nicht mit seiner angekündigten Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen. Für die Menschen auf dem schmalen Stück Land zwischen Israel, Ägypten und dem Mittelmeer, das einmal Teil eines palästinensischen Staates werden sollte, ist die Lage jedoch bereits jetzt katastrophal. Und vorher war das Leben hier nicht besser, wenn auch im Vergleich zur jetzigen Situation erträglicher. Die Hamas zumindest hat kaum etwas dazu beigetragen, die Bedingungen für die Menschen im Gazastreifen zu verbessern. Für ihr Geschäft ist es ohnehin besser, wenn die Bevölkerung leidet. Dafür können sie den Belagerungszustand, den Israel seit 2005 eingerichtet hat, verantwortlich machen. Auch wenn das nur die halbe Wahrheit ist. Doch die Radikalen üben die Gewalt auf dem kleinen Territorium aus.

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