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Der Eliza-Effekt: Michael Jäckel darüber, warum Menschen Maschinen Gefühle zuschreiben wollen

 

  Foto: dpa/Uwe Anspach

Wenn bestimmte Zusammenhänge ein Erstaunen auslösen, neigen wir dazu, sie sprachlich zu verewigen. Ein markanter Begriff soll dann mehr als tausend Worte sagen. In der Wissenschaft gehört es zu den guten Regeln der Kommunikation, darüber eine Beobachtung anschaulich zu machen. Ein Beispiel ist der Eliza-Effekt. Er verdankt seine Entstehung einem seinerzeit spektakulären Ansinnen. Ein Computer sollte so programmiert werden, dass er auf Fragen, die ihm gestellt wurden, plausibel antwortete. Es war die Geburtsstunde von etwas, das heute Chatbot genannt wird: ein „künstlicher“ Dialogpartner. Neben Eliza gab es noch Doctor, spezialisiert auf psychologische Themen. Verschiedene Gesprächstypen sollten folglich simuliert werden. Wir sind in den 1960er Jahren.

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