Editorial

Den richtigen Weg finden: Die Transgender-Debatte im Sport

Lia Thomas ist die erste Trans-Frau, die in der US-amerikanischen College-Meisterschaft einen Titel gewinnen konnte. Ihren Traum von den Olympischen Spielen in Paris wird sie aber nicht verwirklichen können.

Lia Thomas ist die erste Trans-Frau, die in der US-amerikanischen College-Meisterschaft einen Titel gewinnen konnte. Ihren Traum von den Olympischen Spielen in Paris wird sie aber nicht verwirklichen können. Foto: dpa/John Bazemore

Es ist eine schwierige Frage, vielleicht derzeit sogar eine der komplexesten im internationalen Sport. Wie soll die Sportwelt mit Transmenschen umgehen? In den Fokus der breiten Öffentlichkeit rückte das Thema zuletzt durch die Schwimmerin Lia Thomas. Im März schrieb Thomas Geschichte, als sie als erste Trans-Frau in der NCAA – der prestigeträchtigen US-amerikanischen College-Meisterschaft – einen Titel gewinnen konnte. „Es ist schon seit Langem mein Ziel, bei den Olympischen Spielen zu schwimmen, und ich würde das gerne verwirklichen“, erklärte sie später in einem Interview mit der ABC. Doch ihr großes Ziel, Paris 2024, wird sie nicht erreichen.

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