Editorial
Das migrantische Paradoxon – von den Widersprüchen in einer Debatte
Rafael Gonzalez, studierter Mathematiker, der hierzulande eine Ausbildung zum Maler macht Foto: Editpress/Julien Garroy
Es ist lange her, dass Pierre Gramegna (DP), von 2013 bis 2022 Finanzminister, in seiner früheren Funktion als Generaldirektor der Handelskammer über „The Luxembourg paradox“ eine Rede hielt. Schließlich war es eine Zeit, in der die Arbeitslosigkeit zunahm und zugleich unzählige neue Stellen geschaffen wurden. Auch Nicolas Schmit (LSAP) sprach als Arbeitsminister in einem Interview mit dem Tageblatt von einem Paradox, „dass wir jährlich Tausende von Jobs schaffen, diese aber nicht unbedingt den Menschen auf dem Markt entsprechen“.