Editorial
Das Trauerspiel von Esch: Der Fall Knaff und seine Konsequenzen
Der Escher Schöffenrat Foto: Editpress/Alain Rischard
Nach einigen Tagen auf Tauchstation war Pim Knaff am Montag bei der feierlichen Einweihung des neuen Elysis-Pflegeheims wieder in offizieller Mission unterwegs. Dabei machte der Erste Schöffe der Stadt Esch den Eindruck, als hätte er den Rummel um seine Person schlecht verdaut. Ob der leidende Ausdruck echt war oder von einer gewissen schauspielerischen Begabung des Anwalts zeugt, sei dahingestellt. Fakt aber ist, dass der wegen schweren Steuerbetrugs verurteilte Knaff als Erster Schöffe weitermachen darf. Was gleich aus mehreren Gründen problematisch ist: