Editorial

Das Bild verschiebt sich: Was ein Aktionsplan für Journalisten bewirken kann – und was nicht

Eine Journalistin macht ihre Rolle auf einer Demonstration durch einen Aufkleber auf ihrem Helm deutlich

Eine Journalistin macht ihre Rolle auf einer Demonstration durch einen Aufkleber auf ihrem Helm deutlich Foto: Christoph Soeder/dpa

Am Samstag ist internationaler Tag der Pressefreiheit. Am heutigen Freitag veröffentlicht „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) seine alljährliche Rangliste. Luxemburg lag im vergangenen Jahr auf Platz elf, einen Platz hinter Deutschland, daran wird sich auch heuer wenig ändern. In der Welt steht es schlecht um Journalisten. Stand März beklagt RSF beinahe 200 tote Medienschaffende im Krieg zwischen Israel und Palästina, 43 Journalistinnen und Journalisten seien im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Vor zwei Wochen wurden vor einem Moskauer Gericht vier russische Journalisten als „Extremisten“ zu fünfeinhalb Jahren Lagerhaft verurteilt. Der Grund: Sie sollen mit der Anti-Korruptions-Stiftung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny zusammengearbeitet haben.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Forum von Franz Fayot und Olivier Bichel

Wir glauben an das Bahnhofsviertel

L’histoire du temps présent

L’État social luxembourgeois ou la solidarité collective nécessaire