Editorial

Crashkurs in Populismus: Die ADR erteilt Nachhilfe in Politikverdrossenheit

Die Veranstaltung im „Lycée Hubert Clément Esch“ fand ohne die ADR statt – die Partei verfasste eine empörte Pressemitteilung und warf dem Schülerkomitee „ideologische Zensur“ vor

Die Veranstaltung im „Lycée Hubert Clément Esch“ fand ohne die ADR statt – die Partei verfasste eine empörte Pressemitteilung und warf dem Schülerkomitee „ideologische Zensur“ vor Foto: Editpress/Alain Rischard

Arme ADR. Immer wird sie ausgeschlossen. Dabei will sie doch nur mehr Demokratie – und hat immerhin fünf Sitze im Parlament. So ähnlich liest sich die Pressemitteilung der Rechtsaußen-Partei vom Freitag. Darin beklagt sie, nicht zu einer „Table ronde“ einer Escher Schülervereinigung eingeladen worden zu sein. Dabei müssen die Jugendlichen die ADR gar nicht einladen, um das Wichtigste über sie zu lernen: wie gern sie sich in der Opferrolle sieht.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Forum von Erriketi Tla da Silva

Klimaneutral bis 2050: Große Versprechen, schwierige Entscheidungen

Kommentar

Die unbequeme Lehre aus Trumps Besuch in Peking