Editorial
Chance vertan: Der Luxemburger Profisportler bleibt in der Warteschlange
Viele Fußballer werden noch länger im Regen stehen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Sportminister Georges Mischo hätte vergangene Woche auf der Bühne des Fußballverbandes zum großen Helden avancieren können. Stattdessen wurde er ausgebremst. Seine letzten Aussagen bezüglich des Sportlerstatus lassen nämlich darauf schließen, dass es nur eine einzige neue Entwicklung im Dossier um Arbeitsverträge, Sonntagsarbeit, Nachteinsätze oder Feiertagsdienste im Sport gegeben hat: Die Warteschleife wurde hinter verschlossenen Türen länger und länger. Beim FLF-Kongress betonte der CSV-Politiker am Samstag zwar voller Stolz, dass das diesbezügliche Projekt für den Sportbereich zwar fertiggestellt sei, vor der Präsentation des Konzepts jetzt aber auf die Beteiligung und Ideen anderer Ministerien, etwa Tourismus und Kultur, gewartet werden müsse, die sich an einen angepassten Gesetzestext dranhängen möchten. Man möchte aus der kollektiven „Grauzone“ herauskommen, so Mischo.