Editorial

Billiger essen oder billiger spielen? Die Aufteilung des „Fouer“-Familientags hilft nur den Schaustellern

Billiger essen oder billiger spielen? Die Aufteilung des „Fouer“-Familientags hilft nur den Schaustellern

Foto: Editpress/Alain Rischard

Sie ist wieder da: die „Fouerzeit“ am Ende der Sommerferien. Kaum fällt das erste „Moien“ auf dem Glacis, packt viele Luxemburgerinnen und Luxemburger – ob gebürtig oder zugezogen – das „Fouer“-Fieber. Dann pilgert man auf den Jahrmarkt, dreht eine Runde (oder mehrere) über das Gelände und lässt sich treiben zwischen Lichtern, Gerüchen und Musik. Einmal angekommen, sitzt das Portemonnaie schnell locker. Hier eine Tüte gebrannte Mandeln, dort ein Versuch beim Entenfischen oder eine Fahrt im Karussell – und schon flattert ein Schein nach dem anderen davon. Für Einzelpersonen mag das noch eine „moderat teure“ Erfahrung sein. Für Familien aber kann ein Besuch schnell zum finanziellen Kraftakt werden. Deswegen ergibt die Aufteilung des Familientags nicht viel Sinn. 

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