Kommentar

Auch ohne Happy End war die EM-Qualifikation für die FLBB-Damen eine historische Kampagne

In den letzten 15 Monaten ließen die Basketball-Damen ein ganzes Land mitfiebern und zeigten, was der luxemburgische Damensport alles erreichen kann

In den letzten 15 Monaten ließen die Basketball-Damen ein ganzes Land mitfiebern und zeigten, was der luxemburgische Damensport alles erreichen kann Foto: Editpress/Gerry Schmit

Der Traum der FLBB-Damen, sich als erste luxemburgische Mannschaft überhaupt für eine EM-Endrunde zu qualifizieren, ist ganz knapp geplatzt. Die Enttäuschung ist nach der Niederlage am Sonntag verständlicherweise groß. Doch wenn Spielerinnen, Trainer und Betreuerstab in den kommenden Tagen und Wochen auf diese Qualifikationskampagne zurückblicken werden, dürften sie realisieren, was sie eigentlich geleistet haben. Auch ohne das erhoffte Happy End ist die EM-Qualifikation 2025, mit ihrer Bilanz von vier Siegen und zwei Niederlagen, historisch. Man sollte nämlich nicht vergessen, wo die FLBB-Damen eigentlich herkamen. Noch im Sommer 2021 spielten sie in der Kleinstaaten-Division, feierten ihr Comeback in der regulären Qualifikationsrunde nach mehrjähriger Abwesenheit erst im November 2021. In dieser ersten Qualifikation zur EM 2023 gelang bereits ein erster Sieg gegen die Schweiz. Ein ähnliches Resultat erhoffte man sich im Luxemburger Lager auch für die nun zu Ende gegangene Qualifikationsrunde, hoffte vielleicht noch auf einen zweiten Erfolg gegen die Schweizerinnen.

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