Editorial
Auch 25 Jahre nach dem Everest-Unglück geht das lebensbedrohliche Geschäft weiter
Achtung, lebensbedrohende Staugefahr: Ein Bild aus dem Jahr 2019 Foto: dpa/AP/Rizza Alee
In den 1980ern begann er, der Wettlauf auf den höchsten Berg der Erde. Einen ersten echten Höhepunkt hatte der Rush auf den Mount Everest in den 90ern, als die Expeditionen kommerzialisiert wurden und somit auch weniger gut trainierten Bergsteigern das Erreichen des 8.848 Meter hohen Daches der Welt ermöglicht wurde. Heute vor 25 Jahren kam es dabei zum bis jetzt schwersten Unglück. Der Journalist Jon Krakauer sollte die Expedition für ein Magazin begleiten. 32 Menschen waren am Vortag zum Gipfelsturm aufgebrochen, ein Wetterumschwung brachte acht unter ihnen den Tod.