Hauptstadt

„déi Lénk“ fordert mehr Bürgerbeteiligung, sozialen Wohnungsbau und sanfte Mobilität

Angesichts der Tatsache, dass rund 70 Prozent der Bewohner der Stadt Luxemburg nicht wahlberechtigt sind, fordert „déi Lénk“ neue Formen von Bürgerbeteiligung, die über die Gemeindewahlen hinausgehen. Weitere Kritikpunkte der Partei am hauptstädtischen Schöffenrat: Konzeptlosigkeit in Sachen sanfte Mobilität und Ausverkauf öffentlichen Besitzes an private Interessen.

Das geplante „Schickimicki-Viertel“ an der „Stäreplaz“ missfällt „déi Lénk“

Das geplante „Schickimicki-Viertel“ an der „Stäreplaz“ missfällt „déi Lénk“ Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Viele Bauprojekte der Stadt Luxemburg, aber auch nationale würden vielleicht am Ende anders aussehen, als die Entscheidungsträger dies entschieden haben, wenn die Meinung der Bürger respektiert würde, sagte Ana Correia Da Veiga am Freitag vor der Presse. Als neues Gemeinderatsmitglied von „déi Lénk“ will sie sich u.a. für mehr Bürgerbeteiligung in der Gemeinde einsetzen. Sie wird das Amt am kommenden Montag von David Wagner übernehmen, der ihr den Platz wegen des bei der Partei üblichen Rotationsprinzips überlässt. Die Bürger an den Entscheidungsprozessen ihrer Gemeinde teilnehmen zu lassen, würde auch mehr Lebensqualität für alle Bewohner bedeuten, und das Vertrauen der Leute in die Politik würde somit gestärkt. Correia gab als Beispiel den rezenten Fall rund um die Joghurtfabrik Fage. Wären die Bürger befragt worden, wäre das Dossier vielleicht schon eher abgeschlossen gewesen, anstatt erst nach vier Jahren.

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