Oscar-Nominierung

Zwischen Hochglanzwerbung und Kopftuch: Drei Luxemburger Schauspieler*innen über ihre Rollen in „The Red Suitcase“

Mit „The Red Suitcase“ ist Luxemburg bei den Oscars vertreten, der Kurzfilm des Iraners Cyrus Neshvad über eine junge Frau, die vor einer Zwangshochzeit in Luxemburg flüchtet, ist aktueller denn je. Das Tageblatt hat sich mit Céline Camara, Jérôme Funk und Anne Klein, den drei Luxemburger Schauspieler*innen, die den Parcours der jungen Iranerin durch den Luxemburger Findel begleiten, über das Shooting, aber auch über ihre noch jungen Schauspielerkarrieren zwischen Luxemburg, Berlin, Brüssel und London unterhalten.

„The Red Suitcase“ ist für den besten Kurzfilm bei den Oscars nominiert

„The Red Suitcase“ ist für den besten Kurzfilm bei den Oscars nominiert (C) Cynefilms

Eine junge Frau landet am Luxemburger Findel. Sie wirkt unsicher, scheint übervorsichtig, ängstlich. Da wir die Welt mehr oder weniger aus ihren Augen sehen, wirkt der Flughafen fremd, nahezu beklemmend – und dies, obwohl das Huis Clos, in dem der Kurzfilm „The Red Suitcase“ stattfindet, eigentlich jedem Luxemburger vertraut sein dürfte. Relativ schnell wird klar – die sechzehnjährige Frau soll in Luxemburg ihren zukünftigen Ehemann treffen, der Vater hat diese Zwangshochzeit organisiert und meint, ihr so ein besseres Leben zu garantieren. Die gerade mal sechzehnjährige Ariane (Nawelle Evad) hat jedoch andere Zukunftspläne.

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