Interview

Zur Uraufführung von Markus Brönnimanns neuem Werk „Albula“ in Luxemburg

Markus Brönnimann ist seit 1998 Soloflötist des Luxembourg Philharmonic, jetzt präsentiert er sein neues Werk „Albula“ in der Philharmonie. Im Interview mit dem Tageblatt spricht er über die Entstehung, Orchesterarbeit und über den konservativen Musikbetrieb.

Markus Brönnimann spielt Flöte im Luxembourg Philharmonic und komponiert eigene Musik

Der Schweizer Markus Brönnimann spielt Flöte im Luxembourg Philharmonic, komponiert aber auch selbst Quelle: Tashko Tasheff

Tageblatt: Herr Brönnimann, am Donnerstag wird Ihr neues Werk vom Orchestre de Chambre du Luxembourg in der Philharmonie uraufgeführt. Ist alles rechtzeitig fertig geworden und was können Sie uns über das Stück sagen?

Markus Brönnimann: Ja, ist es, ich muss zwar noch einige Stimmen nachkorrigieren, aber das ist kein Problem. Ich wollte ein Stück über eine Wanderung in den Bergen schreiben, was ja eigentlich auch nahe liegt, denn ich bin Schweizer (lacht). Das Werk heißt „Albula“ und beruft sich auf einen Pass in Graubünden. Während der Wanderung habe ich vom Kulturministerium Luxemburg offiziell den Auftrag erhalten, ein Werk zu komponieren, und ich habe mich sofort nach dieser Wanderung an die Arbeit gemacht. Diese Gegend um den Albulapass liebe ich sehr und so sind natürlich viele Gefühle und Beobachtungen in meine Musik miteingeflossen.

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