Ein neuer van Gogh?

Zufallsfund in Edinburgh sorgt für Begeisterung

Es war eine Routinebehandlung, nun jubelt die Schottische Nationalgalerie über eine Sensation: Das Museum hat eine Skizze entdeckt, die sehr wahrscheinlich von Vincent van Gogh stammt. Das Selbstporträt könnte eine Lücke im künstlerischen Lebenslauf des Malers schließen.

Die leitende Kuratorin Frances Fowle mit dem Gemälde „Kopf einer Bäuerin mit weißer Haube“ (1885) von Vincent van Gogh

Die leitende Kuratorin Frances Fowle mit dem Gemälde „Kopf einer Bäuerin mit weißer Haube“ (1885) von Vincent van Gogh Foto: AFP

Ein bärtiger Mann, mit lose geknotetem Halstuch und einem Hut mit breiter Krempe, die rechte Gesichtshälfte im Schatten: Eine Skizze sorgt in der Kunstwelt für Aufregung. Denn bei dem Herrn, der da so durchdringend auf die Betrachter blickt, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Vincent van Gogh (1853-1890) – der weltberühmte niederländische Maler hat sich vermutlich selbst gezeichnet. „Ja, Ihr habt richtig gelesen“, jubelte die Schottische Nationalgalerie in einer Mitteilung vom Donnerstag. „Wir haben mit ziemlicher Sicherheit ein bisher unbekanntes Selbstporträt von Vincent van Gogh entdeckt.“

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