Schmuggel

Zoll beschlagnahmt 2025 fast 3 Millionen Zigaretten am Flughafen

Zollbeamte bei der Kontrolle, die große Steuerschäden durch Entdeckungen verhindern, Steuerhinterziehung vermeiden

Der Zoll konnte mit seinen Entdeckungen große Steuerschäden abwenden Foto: Administration des douanes et accises

Die Zollbehörde am Flughafen Luxemburg hat 2025 insgesamt fast 3 Millionen Zigaretten beschlagnahmt. Der Großteil dieser Zigaretten wurde im Rahmen von zwei groß angelegten Operationen sichergestellt. Das teilte die Zollverwaltung in einer Pressemitteilung am Freitag mit.

Im ersten Fall konnten im Passagierbereich des Flughafens 552.000 Schmuggelzigaretten sichergestellt werden. Diese waren überwiegend von Personen aus Osteuropa und dem Südkaukasus, die als Kuriere agierten, über den Flughafen Istanbul eingeführt worden. Ihr Ziel war es, die Zigaretten auf dem europäischen Schwarzmarkt zu verkaufen. Der abgewendete Steuerschaden nach luxemburgischem Recht betrug fast 168.000 Euro.

Der zweite Fall betraf eine Fracht von 2.418.400 Zigaretten, die im November 2025 im Frachtbereich des Flughafens aufgegriffen wurde. Die Zigaretten waren in einer Luftfrachtsendung versteckt, die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kam und eigentlich Elektronikartikel nach Großbritannien liefern sollte. Insgesamt wurden 224 von 256 Kartons als Schmuggelware identifiziert. Der abgewendete Steuerschaden nach luxemburgischem Recht wird auf etwa 735.000 Euro geschätzt.

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