Platte der Woche

„You are the singer, and I am the song“: „Memento Mori“ von Depeche Mode

„Memento Mori“ wollte Andy Fletcher das 15. Depeche-Mode-Album nennen. Als das dritte Bandmitglied dann urplötzlich verstarb, standen Martin Gore und Dave Gahan schlagartig ohne den Schutzengel, der die beiden Zankhähne vor der Eskalation bewahrte, mit einer bereits halbfertigen Platte im Studio. Das Resultat ist ein starkes Album, das die 80er-Nostalgiewelle manchmal etwas zu offensichtlich reitet.

Martin Gore (l.) und Dave Gahan mussten das neue Album „Memento Mori“ ohne den verstorbenen Andrew Fletcher aufnehmen

Martin Gore (l.) und Dave Gahan mussten das neue Album „Memento Mori“ ohne den verstorbenen Andrew Fletcher aufnehmen Foto: Anton Corbijn/Sony Music/dpa

„Memento Mori“, das 15. Album der legendären Synthie-Rocker Depeche Mode, sorgte bereits vor seiner Veröffentlichung für mehr Aufmerksamkeit als seine beiden Vorgänger „Delta Machine“ (2013) und „Spirit“ (2017): Nachdem Andrew Flechter, dritter Mann im Bunde und „Schiedsrichter“ zwischen den beiden Streithähnen Dave Gahan und Martin Gore, urplötzlich verstarb, schien die Zukunft der Band mehr als ungewiss.

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