Polizisten machen bei Austausch mit

Worin sich Polizeiarbeit in Deutschland und Luxemburg unterscheidet

Immer wieder tauschen die Dienststellen in Bitburg und Echternach für einige Tage Polizisten untereinander aus. Das hilft, Kontakte zu vertiefen. Und Unterschiede zu erkennen. Welche das sind, erklären eine Bitburger Beamtin und ein Polizist aus dem Großherzogtum. Besonders an einer Stelle ist die Eifel den Nachbarn voraus.

Nick Sauber und Duresa Muftari sind Teil eines Austauschs zwischen der Polizei in Bitburg und Luxemburg. Sie arbeiten für einige Tage in Schichten der jeweils anderen Dienststelle.

Nick Sauber und Duresa Muftari sind Teil eines Austauschs zwischen der Polizei in Bitburg und Luxemburg. Sie arbeiten für einige Tage in Schichten der jeweils anderen Dienststelle. Foto: Trierischer Volksfreund/Christian Thome

Bei einer Sache merkt man Nick Sauber an, dass er etwas neidisch ist. Vergleicht der 25-jährige Polizist seine Ausrüstung mit der von Kollegin Duresa Muftari, dann hat diese ihm einen Taser voraus. „Den haben wir nicht“, sagt Sauber. Woran das liegt: Der 25-Jährige arbeitet eigentlich in Luxemburg, genauer gesagt in Echternach, als Gesetzeshüter. Eigentlich, denn als wir ihn besuchen, ist er gerade an die Polizei Bitburg ausgeliehen. Im Gegenzug für Duresa Muftari, die gerade einige Tage bei der Polizei im Großherzogtum verbracht hat.

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