Sieben Millionen Euro für „Centre médical“

Wie die Stauseegemeinde dem Praxissterben auf dem Land trotzt

Es ist ein Trend im Norden. Kaum eine Gemeinde, die nicht gerade an einem „Centre médical“ baut oder schon eins hat. Das macht auch vor der Stauseegemeinde nicht halt. Eine wachsende Bevölkerung und die anstehende Fusion mit Bauschleiden machen es zu einer Notwendigkeit.

Die Stauseegemeinde folgt dem Trend im Norden, eine nahegelegene Gesundheitsversorgung in einem „Centre médical“ selbst in die Hand zu nehmen

Die Stauseegemeinde folgt dem Trend im Norden, eine nahegelegene Gesundheitsversorgung in einem „Centre médical“ selbst in die Hand zu nehmen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Wir wissen, dass es schwierig ist, Allgemeinärzte auf dem Land zu halten“, wiederholt Stauseegemeinde-Bürgermeister Marco Koeune eine Einsicht, die viele seiner Kollegen im Norden teilen. Er stuft es als „nationales Interesse“ ein, dafür Sorge zu tragen, dass auch in Landgemeinden an einem zentralen Ort Ärzte verfügbar sind und sich nicht alles auf städtische Ballungsgebiete konzentriert.

Diese Einsicht teilt sogar Wiltz mit seinen aktuell knapp 8.600 Einwohnern. Das sich im Bau befindliche „Centre médical Schlasskéier“ soll dort die medizinische Versorgung stärken. In der zur Stauseegemeinde gehörenden Ortschaft Nothum entstehen mehrere Arztpraxen, darunter vier Praxen für Allgemeinärzte auf zwei Stockwerken in einem Neubau, in den auch eine Apotheke einzieht.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Tier des Tages

Der Graureiher: Der stille Jäger unserer Gewässer