Trockenheit

Trotz Regen: Luxemburger Flüsse noch immer auf Niedrig-Niveau

Der Regen der vergangenen Tage scheint den Luxemburger Gewässern nicht viel genützt zu haben. Wie das Wasserwirtschaftsamt mitteilt, haben viele Flüsse und Bäche im Land noch immer extrem niedrige Pegel.

Niedriges Wasserniveau im Pfaffenthal in der vergangenen Woche: trotz Niederschläge keine Besserung

Niedriges Wasserniveau im Pfaffenthal in der vergangenen Woche: trotz Niederschläge keine Besserung Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der Regen der vergangenen Tage hat den Luxemburger Flüssen und Bächen nur begrenzt geholfen. Wie das Wasserwirtschaftsamt am Freitag auf Tageblatt-Anfrage mitteilt, bleibt die „hydrologische Situation im Großen und Ganzen unverändert“ – trotz der Niederschläge.

Im Süden Luxemburgs seien die Wasserstände schon am Freitag fast wieder auf dem Niveau von vor dem Regen angekommen. In den kommenden Tagen könnten die Niedrigstände dann erneut erreicht werden, so ein Sprecher der Administration de la Gestion de l’Eau. Im Norden mache sich der Effekt der Niederschläge etwas länger bemerkbar, aber auch da zeige der Pfeil nach unten. Verschiedene Bäche, die schon vorher ausgetrocknet waren, sind das noch immer oder mittlerweile schon wieder versiegt.

Zahlreiche Luxemburger Gewässer haben aufgrund der langen Trockenphase in den vergangenen Wochen massiv an Wasservolumen verloren. Dazu gehören auch größere Flüsse wie die Alzette oder die Sauer.

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