Agri-PV-Projekt in Mertert vom Netz ausgebremst

Wenn die Energiewende am Trafo scheitert

Luxemburg will die erneuerbaren Energien ausbauen, doch ausgerechnet das Stromnetz wird zur Bremse. Die Gemeinde Mertert sieht ihr Agri-PV-Projekt auf einer Warteliste versanden. Nix mit schneller Einspeisung. Droht die Energiewende an der Trafostation zu scheitern? Ein Beispiel.

Agri-Photovoltaik-Anlage in Mertert mit Solarmodulen über landwirtschaftlichen Flächen, Netzengpässe bremsen Stromeinspeisung

Beispiel einer Agri-Photovoltaikanlage (Agri-PV). Mertert will eine solche bauen, das aktuelle Netz bremst die Stromeinspeisung aber aus. Foto: Editpress/Alain Rischard

Alle reden von Energiewende. Auch Luxemburg. Das Land hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen 37 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs durch erneuerbare Energien erzeugt werden, wie es der integrierte nationale Energie- und Klimaplan (PNEC) vorsieht. Laut energieauer.lu lag der Anteil 2025 bei 18,3 Prozent. Die Richtung stimmt, das Tempo aber ist die Frage. Und die entscheidet sich zunehmend nicht mehr auf dem Feld oder dem Dach, sondern am Netzanschluss.

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