Uni.lu-Studie

Wenn das Virus geht, die Erschöpfung aber bleibt: Forscher untersuchen Chronisches Fatigue-Syndrom

Chronische Erschöpfung nach Covid: Zwei Forscher der Universität Luxemburg untersuchen ME/CFS – eine lange vernachlässigte, aber schwer belastende Krankheit, die für viele Infizierte zum Alltag geworden ist. Für ihre Studie suchen sie noch Teilnehmende.

Nina Buntić (l.) und André Schulz (r.) wollen mit ihrer Studie die Mechanismen hinter ME/CFS entschlüsseln

Nina Buntić (l.) und André Schulz (r.) wollen mit ihrer Studie die Mechanismen hinter ME/CFS entschlüsseln Foto: Editpress/Georges Noesen

Die Coronapandemie liegt inzwischen bereits einige Jahre zurück. Während die einen mit dieser dunklen Zeit abschließen, bleibt sie für andere immer noch Alltag. Denn bis zu 30 Prozent der Infizierten leiden infolge ihrer Erkrankung an Long Covid. Hierbei handelt es sich um ein Sammelsurium an unterschiedlichen und möglichen Folgeerscheinungen. Darunter: die Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom oder einfach ME/CFS genannt. Diese chronische Erschöpfung gehört zu den schwersten Ausprägungen von Long Covid. Und genau damit beschäftigen sich zwei Forscher von der Universität Luxemburg.

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