Nach Brand im Küntziger „Scoutshome“

Bürgermeisterin Braconnier: Gebäude kann mehrere Monate nicht genutzt werden

Mehr als 40 Feuerwehrleute verhinderten beim Brand im Künziger „Scoutshome“ Schlimmeres. Das Dach ist zerstört. Der Schöffenrat will so schnell wie möglich einen Kostenvoranschlag für die Instandsetzung vorlegen.

Mehr als 40 Feuerwehrleute aus Käerjeng, Petingen, Kahler und Sassenheim-Differdingen waren beim Brand im Künziger „Scoutshome“ im Einsatz

Mehr als 40 Feuerwehrleute aus Käerjeng, Petingen, Kahler und Sassenheim-Differdingen waren beim Brand im Künziger „Scoutshome“ im Einsatz Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Nur durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte konnte Schlimmeres verhindert werden“, sagte Bürgermeisterin Nadine Braconnier (CSV) zu Beginn der Gemeinderatssitzung in Käerjeng am Freitag zum Brand im Küntziger „Scoutshome“. Das Feuer war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (28. Mai) ausgebrochen. Mehr als 40 Feuerwehrleute aus Käerjeng, Petingen, Kahler und Sassenheim-Differdingen standen im Einsatz.

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr sei ein erheblicher Schaden entstanden, sagte Braconnier. Ein Großteil des Daches wurde durch die Flammen zerstört, zudem verursachten die Löscharbeiten erhebliche Wasserschäden.

„Im derzeitigen Zustand wird es mehrere Monate dauern, bis das Gebäude wieder genutzt werden kann. Die Scouten können momentan darauf verzichten, da viele ihrer Aktivitäten im Freien stattfinden. Sollte dennoch ein Gebäude benötigt werden, werden wir eine Lösung finden“, erklärte die Bürgermeisterin.

Der Schöffenrat werde dem Gemeinderat so schnell wie möglich einen Kostenvoranschlag für die Instandsetzung vorlegen. Zudem bestätigte Braconnier, dass die Kriminalpolizei vor Ort war, da der Verdacht auf Brandstiftung besteht. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren