Luxemburg
„Weit weg von normal“ – Kulturinstitutionen kämpfen noch immer mit Folgen des Hochwassers
Der Starkregen, der Mitte Juli über dem Großherzogtum niederging, führte teils zu massiven Überflutungen – auch viele Kulturinstitutionen wurden nicht verschont. Die Folgen der Katastrophe spüren drei Einrichtungen auch einen Monat danach noch deutlich.
Laut „Neimënster“-Direktorin Ainhoa Achutegui sei der materielle Schaden des Kulturzentrums höher als anfangs angenommen Foto: Neimënster
Seit dem Jahrhundert-Hochwasser in Luxemburg und der Großregion ist etwas mehr ein Monat vergangen. Vom 14. auf den 15. Juli hatten Starkniederschläge zu teils katastrophalen Überschwemmungen geführt, von ihnen betroffen waren im Großherzogtum auch eine Reihe von Kulturinstitutionen. Die Räumlichkeiten des Nationalmuseums für Naturgeschichte, des Kulturzentrums in der Abtei Neumünster sowie des Merscher Literaturzentrums wurden mit am stärksten in Mitleidenschaft gezogen – ein Ende der Reinigungs- und Reparaturarbeiten ist noch nicht in Sicht.