Kunstecke
Pierre Huyghe und Germaine Rimbout locken nach Basel und Brüssel
Nächste Woche erneuert sich das Ausstellungsangebot in Luxemburg an mehreren Fronten – bis dahin bleibt Zeit, einen Blick über unsere Grenzen zu werfen. Vor allem in die Schweiz und nach Belgien: Dort stehen mit Huyghe ein anerkannter Künstler und mit Rimbout eine in Vergessenheit geratene Künstlerin im Mittelpunkt.
Die Fondation Beyeler in Basel präsentiert aktuell den Künstler Pierre Huyghe – hier ein Standbild seines Films „Camata“ (2024) Foto: Pierre Huyghe, represented by ProLitteris (CH) / ADAGP (FR)
Werden in wenigen Wochen Kunstliebhaber nach Basel zur ART pilgern, so bietet die Fondation Beyeler in Basel/Riehen seit letztem Wochenende eine umfassende Schau mit Werken von Pierre Huyghe an. Die „Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique“ in Brüssel hingegen erinnern an die „vergessen“ geglaubte Künstlerin Germaine Rimbout. Der Weg nach der belgischen Hauptstadt lohnt sich außerdem, da Eric Mangen in der Brüsseler Galerie Nosbaum Reding Erinnerungen an „Landschaften“ präsentiert, und andere heimische Kreative zur Zeit in der belgischen Hauptstadt ihre Werke zeigen.
Nach Cezanne, einem Meister vergangener Zeiten, folgt nun der in Santiago in Chile lebende französische zeitgenössische Künstler Pierre Huyghe. 1962 in Paris geboren hat Huyghe sich mittlerweile international einen Namen gemacht. Er wurde in zahlreichen Museen ausgestellt, etwa 2015 im MOMA in New-York oder in der Pinault Collection (Venedig) 2024, einmal vom „Centre Pompidou, Paris im Jahre 2013 abgesehen. 2012 war er mit der Arbeit „Untilled“ bei der Documenta 13 in Kassel vertreten, 2019 gar zum Künstlerischen Direktor des Okayama Art Summits „If the Snake“ ernannt. Seine Werke finden sich in bedeutenden Sammlungen und Museen, kurzum Huyghe ist eine anerkannte Größe im heutigen Kunstbetrieb.