Hitze
Wegen Trinkwasserknappheit: Esch erlässt temporäre Verbote
Die Wasserreserven in Esch werden knapp. Die Verwaltung hat daher mehrere Einschränkungen für Privatpersonen angekündigt.
Öffentliche Pflanzen wurden am Donnerstagmorgen noch bewässert, das soll jedoch ab sofort nur noch in unabdingbaren Fällen passieren Foto: Editpress/Cédric Feyereisen
Die Wasserreserven in Esch sind wegen der anhaltenden Hitze signifikant gesunken. Der Schöffenrat hat daher mehrere Notfallmaßnahmen ergriffen, um die Trinkwasserversorgung der Bewohner zu garantieren. Bereits gestern hatte das Wasserwirtschaftsamt Alarm geschlagen.
Privatpersonen müssen sich auf Verbote einstellen, die mit sofortiger Wirkung in Kraft treten, wie es auf der Internetseite Eschs steht. So sind unter anderem das Waschen von Autos, Gehwegen, Garagen, Fassaden und Terrassen sowie das Füllen von Schwimmbädern nicht mehr gestattet. Das Gießen von Pflanzen, außer denen, die neu angelegt wurden, ist ebenfalls verboten.
Änderungen auch bei den kommunalen Diensten
Eine vollständige Liste aller Einschränkungen findet sich auf administration.esch.lu. Solange die Maßnahmen gelten, werden Verstöße mit Geldbußen zwischen 25 und 250 Euro geahndet.
Die kommunalen Dienste verzichten aufgrund der Wasserknappheit ebenfalls darauf, Pflanzen zu gießen, außer es ist unbedingt nötig. In diesem Fall wird kein Trinkwasser verwendet. Und: Brunnen funktionieren nur noch in einem geschlossenen Wasserkreislauf. (stetu)