Verkehrsunfall in Weiler

Warum wurde nicht auf die Rettung aus der Luft zurückgegriffen?

Nach einem schweren Verkehrsunfall in Weiler (Pütscheid), bei dem ein Radfahrer in der Wahlhausener Straße von einem Fahrzeug erfasst wurde, stellen sich ein paar Fragen zur Einsatzstrategie – und der Koordination zwischen LAR und CGDIS.

Regelwerke zur Einsatzmittelmobilisierung für optimale Hilfe bei Notfällen und Rettungseinsätzen

Es gibt Regelwerke, die festhalten, welche Einsatzmittel für die bestmögliche Hilfe mobilisiert werden sollen Foto: LAR

Am vergangenen Freitag gegen 11 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Weiler (Pütscheid), bei dem ein Radfahrer in der Wahlhausener Straße von einem Fahrzeug erfasst wurde und dabei schwere Kopfverletzungen erlitt. Die Notrufzentrale des CGDIS wurde alarmiert, die daraufhin die Feuerwehr aus Pütscheid sowie eine Ambulanz aus Hosingen zum Unfallort schickte. Erst später wurde der Notarzt (SAMU) aus Ettelbrück alarmiert. Die Bergung verlief gut, doch im Nachhinein tun sich nicht nur in der Bevölkerung des Nordens einige Fragen auf.

„Bei der ersten Alarmierung und auf Basis der Informationen, die der Notrufzentrale 112 telefonisch übermittelt wurden, lagen keine Gründe vor, einen Notarzt (SAMU) zum Unfallort zu schicken, sondern lediglich eine Ambulanz. Erst nachdem die Ambulanz aus dem acht Kilometer entfernten Hosingen vor Ort war, bat die Besatzung um die Unterstützung eines Notarztes“, so Cédric Gantzer aus der Generaldirektion des CGDIS auf unsere schriftliche Anfrage hin. Wir wollten wissen, warum in diesem Fall, bei dem es unseren Informationen zufolge um ein Schädel-Hirn-Trauma ging, nicht auf die Rettung aus der Luft zurückgegriffen wurde, eine Frage, die sich nach diesem Unfall viele Bewohner aus dem Norden des Landes stellen.

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