Neue Wasseraufbereitungsanlage
Waasserschapp in Remerschen lädt am Sonntag zur „Porte ouverte“
Am Sonntag lädt der Waasserschapp in Remerschen von 11 bis 16 Uhr zur „Porte ouverte“ in die neue Wasseraufbereitungsanlage ein. Anlass ist der internationale Tag des Wassers.
Die Wasseraufbereitungsanlage ist nicht nur technisch, sondern auch architektonisch ein Hinkucker Foto: Commune de Schengen
Die Anlage gilt als Meilenstein für die Gemeinden Mondorf und Schengen. Seit ihrer Inbetriebnahme verbessert sie die Trinkwasserqualität in den beiden Ostgemeinden deutlich. Dazu wird ein Teil des Quellwassers unter hohem Druck durch spezielle Filter geleitet, um den Härtegrad zu senken. Anschließend wird dieses Wasser wieder mit dem übrigen Quellwasser zusammengeführt. So entsteht ein ausgewogenes Trinkwasser mit angenehmerem Geschmack und verbesserter Qualität.
Seit Februar 2025 sind private Enthärtungsanlagen im gesamten SESE-Gebiet nicht mehr erforderlich. Haushalte sparen dadurch Anschaffungs- und Wartungskosten, zugleich werden Geräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler geschont. Anders als bei privaten Enthärtungssystemen werden dem Trinkwasser durch die Umkehrosmose keine zusätzlichen Salze oder Phosphate zugesetzt. Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium bleiben dagegen in abgestimmter Menge erhalten.
Auch aus ökologischer Sicht bietet die zentrale Aufbereitung Vorteile: Weil weicheres Wasser weniger Wasch- und Reinigungsmittel benötigt, gelangen weniger Phosphate und Regeneriersalze in die Gewässer.
Zum Programm der „Porte ouverte“ gehören geführte Besichtigungen der Aufbereitungsanlage, eine Ausstellung, Film- und Fotovorführungen, ein Wasser-Tasting sowie eine Spielecke für Kinder. Besucher können im Gebäude 3, Breicherwee, eine Anlage entdecken, die sowohl technisch als auch architektonisch bemerkenswert ist.