Kayl/Tetingen
Der Abschluss der Sanierung des „Schlackentipp“ bleibt ungewiss
In der Gemeinderatssitzung vom 6. Mai teilte Bürgermeister Jean Weiler mit, dass es Probleme bei der Entseuchung der alten Schlackenhalde gibt.
Die Sanierungsarbeiten an der Schlackenhalde liegen derzeit still Foto: Pierre Schreiner
Im November 2020 hatte die Gemeinde Kayl/Tetingen die rund sieben Hektar große Schlackenhalde am Ortsausgang von Tetingen für 15 Millionen Euro von ArcelorMittal erworben. Dabei wurde festgehalten, dass die Kosten für die Beseitigung der Schlacken sowie des verseuchten Bodens zulasten des Konzerns gehen.
Der Kauf dieses ehemaligen Industriegeländes erfolgte im Zusammenhang mit einer umfassenden städtebaulichen Transformation in der Gemeinde. So sollen dort ein Sportpark mit zwei Fußballfeldern und einer Sporthalle sowie ein Schwimmbad für den Schulunterricht der Kinder aus Kayl, Tetingen und Rümelingen entstehen. Der Plan sieht zudem eine neue Polizeiwache für das Kayltal, eine CGDIS-Kaserne, Flächen für kleine Unternehmen oder Verwaltungsnutzungen sowie eine Vergrößerung des bestehenden STEP-Recyclingparks vor.