Alain spannt den Bogen

Von Trier nach Luxemburg: Bach in der Philharmonie, Solistes Européens und Puccinis „Tosca“

Eine überraschend gute „Tosca“ kann man derzeit am Theater Trier erleben. Regisseur Jean-Claude Berutti schafft es mit einfachen Mitteln, d.h. mit einigen wenigen Requisiten und passenden Video- und 3D-Foto-Projektionen, ein stimmungsvolles Bühnenbild zu zaubern.

Andras Schiff, Pianist und Leiter der Cappella Andrea Barca, sieht sich als Primus inter pares und agiert als Kammermusiker, der sich ganz in das Klanggeschehen des Orchesters integriert

Andras Schiff, Pianist und Leiter der Cappella Andrea Barca, sieht sich als Primus inter pares und agiert als Kammermusiker, der sich ganz in das Klanggeschehen des Orchesters integriert Foto: Sébastien Grébille

Die Geschichte wird geradlinig erzählt und hält sich exakt an die Vorgaben. Und das tut gut, endlich kann man wieder Oper als Oper genießen und braucht sich nicht auf die intellektuellen Ego-Spielereien eines selbstverliebten Regisseurs einzulassen. Beruttis Personenführung ist stringent und er nutzt das schauspielerische Talent seiner drei Hauptprotagonisten. Und die sind von beachtlichem sängerischen Niveau.

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