Escher Gemeinderat

Von Teufelskreisen und Tempo-30-Rennstrecken: Esch und der sichere Schulweg

Das Thema Schule stand am Freitag auf der Tagesordnung des Escher Gemeinderats. Während die Vorstellung des Konzepts „De séchere Schoulwee“ parteiübergreifenden Konsens fand, schieden sich die Geister beim Tagesordnungspunkt der provisorischen Schulorganisation.    

Das Problem der „Rennstrecke“ Ehleringer Straße (hier Kinder auf dem Weg zur „Fliedermais-Annexe“ der Brouch-Schule) wird laut Bürgermeister Georges Mischo demnächst gelöst

Das Problem der „Rennstrecke“ Ehleringer Straße (hier Kinder auf dem Weg zur „Fliedermais-Annexe“ der Brouch-Schule) wird laut Bürgermeister Georges Mischo demnächst gelöst Foto: Editpress/Alain Rischard

Seit Oktober 2021 arbeitet das Planungsbüro Schroeder&Associés am Entwurf des sicheren Schulwegs in Esch. Von den acht Grundschulen kommen zuerst die Lallinger und die Brouch-Schule an die Reihe, die anderen werden folgen. In einigen Südgemeinden wurde das Konzept in der jüngsten Vergangenheit bereits angewendet, zuletzt in Schifflingen. Auch dort war es Liza Bertinelli, die das Projekt leitete. Die Ingenieurin präsentierte dem Gemeinderat am Freitag ihre Schlussforderungen. In seinen einleitenden Worten hatte Bürgermeister Georges Mischo (CSV) zuvor von der Ortsbesichtigung gesprochen, bei der die Anwesenden „nicht schlecht gestaunt“ hätten, vor allem in Lallingen. Er sprach von Eltern, die am liebsten mit dem Auto bis in den Klassensaal fahren würden, aber auch von Kindern, die sich einen „abenteuerlichen Weg“ über die Kreuzung beim Lallinger Friedhof suchten. 

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